Norwegen - Lofoten

"Haus Lofoten" *****

Das Grundstück, auf dem das "Haus Lofoten" mitsamt einem ehemaligen Wirtschaftsgebäude steht, ist 7000 m2 groß.
Es ist also viel Platz – sowohl draußen als auch drinnen.

Drinnen kommt man durch die Diele in eine großzügige, helle und moderne Wohnküche, wo man nach Herzenslust kochen, backen und essen kann.

Zwei weitere Räume, eine kleine Bibliothek mit Schreibtisch und Doppelbett und ein Wohnzimmer ergänzen den Grundriss zum Quadrat. Es gibt Fußbodenheizung, außerdem kann man den Ofen im Wohnzimmer mit Holz, den in der Küche mit Holz und Kohle heizen.

Im Obergeschoß betreten Sie zunächst einen großen Raum, das "rote Zimmer", hoch bis unter den Giebel, mit Dachfenstern und herrlicher Aussicht. Hier lässt es sich gut sein, ob nun draußen die Sonne scheint oder ein Sturm heult – in diesem Fall kann der Holzofen die Stimmung noch gemütlicher machen.

Es schließen sich zwei Schlafzimmer an, jedes ausgestattet mit Schrank, Bett und Schreibtisch. Auf derselben Etage ist das Bad mit einer großen Fensterfront und Blick auf Meer und Mitternachtssonne. So können Sie also das vielbesungene romantische Farbenspiel des Himmels auch von der großen Badewanne aus genießen. Noch ein Treppchen höher gibt es auf dem Spitzboden einen Schlafplatz für zwei mit Blick ins Unendliche.

Die Einrichtung des Hauses ist eine Kombination aus modernen Möbeln und Antiquitäten und die Ausstattung reicht von der Geschirrspülmaschine über Bettwäsche und Handtücher bis hin zu Büchern.

Da ist Per Roald, der Hausmeister, der Ihnen bei Ankunft und Abreise behilflich ist. Per Roald war früher Eismeerfischer, und nicht nur das, er ist in diesem Haus aufgewachsen!

 

Die Geschichte des Hauses

Kvalnes hat heute 30 Einwohner, in der Nachkriegszeit jedoch wimmelte es hier, wie auch im Rest der Lofoten, von Menschen. Damals war Kvalnes für drei Trandampfer und mehr als 20 Boote der Heimathafen. Geblieben ist heute eine einzige Anlegestelle, wo täglich Fischerboote anlegen und ihren Fang abliefern – nicht weit vom "Haus Lofoten".

 Die Strukturveränderungen in Fischerei und Landwirtschaft bewirken, dass sich die meisten der Betroffenen eine andere Existenzgrundlage suchen. Die jüngste Geschichte unseres Hauses ist ein Beispiel für diesen Wandel. Es hätte – wie so viele andere – verlassen und dem Verfall preisgegeben werden können. Heute bietet es als "Haus Lofoten" Raum für Feriengäste, denn wir finden, dass es wert ist, solch ein schönes Anwesen zu erhalten und mit neuem Leben zu füllen.

Zurück zur Geschichte: Für die Fischer war es noch nie einfach, sich allein vom Fischfang zu ernähren. Auch als Otto, der frühere Besitzer des Hauses, sich 1937 ein Boot für den Winterfischfang kaufte, 37 Fuß lang, 6 Mann Besatzung, und er eine Familie gründen wollte, hätte er dringend einen kleinen Hof für zusätzliche Landwirtschaft gebraucht. (Der Doppelberuf Fischer/Bauer hat hier einen eigenen Namen: „Fiskebonde“.)

Aufgrund des Krieges mussten Otto und seine Frau Julie bis 1947 warten, bis sie ihr Stück Land, nahe den Fischgründen und nahe beim neuen Hafen von Kvalnes bebauen konnten.

Da es in der Nachkriegszeit an fast allem mangelte, auch an Holz, fuhr Otto zusammen mit ein paar Freunden die Küste entlang, um für sich ein altes Haus zu suchen. Er fand es in Namdalen, 600 km südlich, unser "Haus Lofoten". Das Haus wurde zerlegt, verpackt, per Boot, Zug und Pferd Richtung Norden transportiert und in Kvalnes wieder aufgebaut, – alles in Eigenarbeit, versteht sich, denn Fischer können mehr als Netze auswerfen und Fische ausnehmen. Und für Otto und seine Familie war Kvalnes ein guter Platz zum Leben und Arbeiten.
Dann verließen die Kinder das Haus, aber auch die Welt draußen veränderte sich.

Viele hundert Jahre lang waren die Menschen entlang der norwegischen Küste mit der Kombination von Fischerei und Landwirtschaft zurecht gekommen, heute sind unsere Berufskombinationen anderer Art. Neues Know-how, neue Technologien haben die Wirtschaft, aber auch unsere Art zu bauen, zu wohnen und zu denken völlig verändert. 

Das "Haus Lofoten" wurde instand gesetzt, um Gästen einen denkbar schönen Aufenthalt zu ermöglichen. Gleichzeitig aber sind der Charakter des Ortes, die Anlage des Hofes und die Atmosphäre des Hauses Zeugen und Boten derer, die früher hier lebten.

 

Eine Kundenmeinung zum Haus Haus Lofoten:

"Wir hatten in der Tat eine wunderschöne Zeit. Das Haus war einfach ein Traum und übertraf noch alle unsere Erwartungen. Es war Alles perfekt, die Küche hat uns täglich zum Kochen und Backen verführt, die Badewanne mit der "Fotowand" jeden Abend den Alltag vergessen lassen. Die Inseln haben jede ihren eigenen Reiz und die Lichtverhältnisse haben dem Fotografen Überstunden abverlangt, er konnte sich nur schwer von der Linse lösen." MB

 

Mietpreise Haus Lofoten 2009:
15. Juni - 15. August
1 Woche € 1.577,-
2 Wochen € 2.599,-
3 Wochen € 3.509,-
4 Wochen € 4.199,-
16. August - 31. Oktober & 1. April -14. Juni
1 Woche € 1.123,-
2 Wochen € 2.032,-
3 Wochen € 2.714,-
4 Wochen € 3.396,-
01. November -31. März (plus Elektrizität)
1 Woche € 780,-
2 Wochen € 1.237,-
3 Wochen € 1.464,-
Wochenende € 441,-

Ankunft samstags 16:00 Uhr
Abfahrt samstags 12:00 Uhr

Picto