Norwegen Auto-Rundreisen

Norwegen-Urlaub und Rundreisen mit dem eigenen PKW oder Motorrad ist spektakulär und atemberaubend. Sowohl der kurvenreiche Bergpass Trollstigen als auch der auf der UNESCO-Liste aufgeführte Geirangerfjord sind weltberühmt.

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Autorundreise: Höhepunkte Fjord-Norwegens

16-tägige PKW-Rundreise
Fjorde, Stabkirchen und Wasserfälle
inkl. Anreise ab € 2.135,-
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Große Lappland-Rundreise mit Nordkap

15 Tage Lappland-Rundreise
Nordkap, Polarkreis, Walsafari
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Wohnmobil-Miete in Norwegen

Norwegen erleben
atemberaubende Fjordlandschaften
Unvergessliche Eindrücke
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  • PKW-Rundreise Lappland

Finnisch Lappland mit Nordkap

10 Tage Pkw-Rundreise
Lappland auf eigene Faust
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  • Auto-Rundreise Südnorwegen

Norwegen für Einsteiger

7 Tage Rundreise mit Bahn und Hurtigruten
Bergen-Bahn und Geirangerfjord
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  • Pkw-Rundreise in Süd- und Mittelnorwegen

Trolle und Stabkirchen

15 Tage Pkw-Rundreise
Süd- und Fjordnorwegen erleben
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  • Trolle und Stabkirchen in Norwegen

Trolle und Stabkirchen mit historischen Hotels

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  • Pkw-Rundreise Norwegen

Vielseitiges Norwegen

29-tägige Pkw-Rundreise
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  • Mitternachtssonne Lappland PKW-Rundreise

Vom Polarkreis zum Atlantik

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Wohnmobil-Miete in Skandinavien

Freiheit
Natur
"Go as you please"
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Norwegen Informationen

Allgemeines:

Das Königreich Norwegen ist ein Staat in Nordeuropa. Die menschliche Besiedlung des heutigen Staatsgebiets begann nach der letzten Kaltzeit etwa im 8. Jahrtausend v. Chr., als Jäger und Sammler dem schmelzenden Eis nach Norden folgten. Die älteste Fundstätte ist Blomvåg in der Kommune Øygarden in Hordaland mit Artefakten, die auf 10.500 v. Chr. datiert werden.

Norwegen liegt auf der Skandinavischen Halbinsel und grenzt im Osten an Schweden und im Nordosten an Finnland und Russland. Die Wirtschaftszone Norwegens grenzt in der Nordsee im Süden an Dänemark und im Westen an Großbritannien (Schottland).

Norwegen ist eines der flächengrößten Länder Europas, mit nur 5,2 Millionen Einwohnern aber dünn besiedelt. Ein Großteil der Bevölkerung konzentriert sich auf den Süden des Landes mit dem Ballungsraum der Hauptstadt Oslo; weitere norwegische Großstädte sind Bergen, Trondheim und Stavanger.

Norwegen, das faszinierende Land der Trolle, Fjorde und der Mitternachtssonne. Das Land der begeisternden Gletscher, Gipfel und Hochebenen und der interessanten Städte Oslo, Bergen oder Stavanger. Reine Luft, sauberes Wasser und unendlich viel Natur erwarten Sie.

Geographie:

Die Längenausdehnung des Landes beträgt in Luftlinie von Kristiansand im Süden nach Hammerfest in der Nähe des Nordkaps 1.572 km. Die Grenze zu Schweden ist 1.619 km lang, die zu Finnland 727 km und die zu Russland 196 km.

Landschaftlich ist Norwegen geprägt durch das Skandinavische Gebirge mit Gebirgsmassiven und kargen Hochebenen, den Fjells. 26 Gipfel liegen über 2300 Meter. Die höchste Erhebung des Festlandes ist der Galdhøpiggen mit 2469 Meter. Er liegt im Gebirgszug Jotunheimen.

Der Untergrund Norwegens besteht größtenteils aus alten, harten Gesteinen aus Silur, Kambrium und Eozoikum, deren Faltung besonders lange zurückliegt (Kaledonische Orogenese). Die Oberflächenmodellierung geschah vor allem durch die Vergletscherung in den Kaltzeiten.

Die bekanntesten eiszeitlich entstandenen Landschaftsformen sind die Fjorde (siehe Liste mit Karte) an der Küste. Auf gleiche Weise sind die meisten Binnenseen (siehe Liste) entstanden, sind also Fjordseen. Manche tragen „-fjord“ im Namen. Größter Binnensee ist der Mjøsa mit einer Fläche von 365 km² (etwa zwei Drittel des Bodensees). Wie der Oslofjord ist er nicht rein glazialen Ursprungs, sondern Teil eines Grabenbruchs.

Die jüngere Erosion durch Fließgewässer ist vergleichsweise gering. Daher gibt es viele Stromschnellen und hohe Wasserfälle, und die fischreichen Flüsse fließen durch zahlreiche natürliche Seen.

In den unteren Höhenlagen gibt es verschiedene Formen von Moränenhügeln, unter anderem die durch Schmelzwasser angeschütteten Åser.

Energie:

Die wichtigste Energiequelle der Gewerbebetriebe und Privathaushalte in Norwegen stellt die elektrische Energie dar. Nahezu der gesamte Strombedarf (etwa 98 %) in Norwegen wird durch heimische Wasserkraftwerke gedeckt. Im gesamten Land existieren weder Kern- noch Kohlekraftwerke (ausgenommen das Kohlekraftwerk in Longyearbyen auf Spitzbergen). Die Nutzung der Wasserkraft hat in Norwegen eine lange Tradition und war Grundlage der Industrialisierung des Landes. Auf einfache Wassermühlen, Hammerwerke u. ä. folgten wassergetriebene Generatoren zur Gewinnung elektrischer Energie.

Erdgas: Die norwegischen Erdgasfelder befinden sich in der Nordsee, im Europäischen Nordmeer und in der Barentssee. Norwegen war 2015 mit ca. 115 Mrd. m³ das weltweit drittgrößte Erdgasexportland.

Erdöl: Norwegen war 2015 auf Rang 16 der Erdölförderländer mit etwa drei Prozent der Weltförderung. Das Ölfördermaximum war im Jahre 2001 und nimmt seitdem jedes Jahr um etwa vier Prozent ab. 2007 wurden 148 Millionen Sm3 (Standardkubikmeter) Erdöl gefördert. Die verbleibenden Reserven betrugen 2007 noch 1,3 Milliarden Sm3. Die abnehmende Erdölförderung wird gegenwärtig durch eine erhöhte Erdgasförderung ersetzt.

In Stavanger befindet sich das wirtschaftliche Zentrum der norwegischen Erdölindustrie sowie das Norwegische Erdölmuseum.

Klima:

In Norwegen trennt der Gebirgszug der Skanden den schmalen, humid geprägten Küstenstreifen im Westen vom kontinental geprägten Klima im Osten. Norwegens Westküste hat für seine nördliche Breite ein ausgesprochen mildes und feuchtes Klima. Der Grund dafür ist der Nordatlantikstrom, der relativ warmes Wasser aus niederen Breiten bis weit nach Norden strömen lässt. Die Küste bleibt deshalb den gesamten Winter über weitgehend eisfrei. Die mildernde Wirkung des Meeres ist – bedingt durch auflandige Winde – in den Lufttemperaturen (ca. −5 °C bis +2 °C) zu spüren. Die vom Meer aufgenommene Feuchtigkeit der Luft regnet an der Westseite der Gebirge ab. So zählt die Stadt Bergen zu den regenreichsten Städten Europas. Im Lee der Gebirge sind die Niederschlagsmengen eher gering. Die Niederschlagsmenge nimmt von Süden nach Norden ab und ist entlang des gesamten Küstenstreifens im Mai deutlich geringer als im Herbst. Je weiter man ins Landesinnere kommt, umso stärker ist das Klima kontinental geprägt. Die Niederschläge nehmen ab, die Temperaturen sind im Sommer höher, im Winter dagegen deutlich niedriger. Die Temperaturamplitude ist hier also wesentlich ausgeprägter als jene an der vom Golfstrom beeinflussten Westküste.

Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen für deutsche Staatsbürger:

Deutsche Staatsangehörige brauchen kein Visum für die Einreise nach Norwegen. Für Staatsangehörige anderer Staaten gilt Folgendes: Staatsangehörige von EU/EWR-Staaten und visumfreien Staaten benötigen für die Einreise nach Norwegen oder in andere Schengen-Staaten kein Besuchsvisum. Staatsangehörige aller anderen Staaten benötigen ein Besuchsvisum.

Sehenswertes Norwegen:

Die eindrucksvolle Natur lockt jedes Jahr Millionen von Touristen nach Norwegen. Das Nordkap und der Geirangerfjord gehören zu den meistbesuchten Touristenattraktionen des Landes. Die traditionelle Postschifflinie entlang der Westküste, die Hurtigruten, hat sich zu einem Touristenmagneten entwickelt. Für Pkwreisende wurden die Norwegischen Landschaftsrouten konzipiert.

Wer von Oslo aus nach Bergen, also an die Westküste, fährt, durchquert die Provinz Telemark. Von den Straßen oder der Bergenbahn, die Höhen von mehr als 1000 Meter über dem Meeresspiegel erreichen, lassen sich dort selbst im Hochsommer die schneebedeckten Gipfel in wenigen Metern Entfernung betrachten. Neben dem bekannten Holmenkollen mit seinen Skisprungschanzen und dem Olympia-Ort Lillehammer weist Norwegen, das als die Wiege des Skilaufes gilt, viele attraktive Skigebiete auf.

Der nördlich von Dombås gelegenen Hochgebirgspark Dovrefjell, mit dem 2286 Meter hohen Berg Snøhetta ist nicht nur ein ausgezeichnetes Wander- und Wintersportgebiet, sondern auch eine der wenigen Regionen Europas, in der es noch freilebende Moschusochsen gibt.

Besonders beliebt bei Alpinisten ist das Gebirge Jotunheimen mit den beiden höchsten Berggipfeln des Landes, Galdhøpiggen und Glittertind. Außerdem der westlich davon gelegene Nationalpark mit dem größten zusammenhängenden Kontinentalgletscher Jostedalsbreen.

Trekkingtouren können tagelang durch die bergige Tundrenlandschaft des Hochplateaus Hardangervidda unternommen werden.

Bisher befinden sich acht Welterbestätten in Norwegen, die von der UNESCO anerkannt sind.

Dazu gehören das Hanseviertel Bryggen in der Stadt Bergen, die Stabkirche Urnes, die ehemalige Kupferbergbaustadt Røros in Mittelnorwegen, die Steinritzungen in Alta in Nordnorwegen, der Vega-Archipel, eine einmalig offene Kulturlandschaft, der Struve-Bogen, ein geodätischer Messpunkt, die Westnorwegischen Fjorde Geirangerfjord und Nærøyfjord und die Rjukan-Notodden Industrie-Erbe-Stätten mit der Rjukanbahn.

Lofoten: Hauptsächlich die Ostseiten der Inseln sind besiedelt, weil dort Wind und Seegang weniger stark angreifen – die stellenweise über 1200 Meter hohen Berge der Lofoten haben alpinen Charakter und halten allzu starke Wettereinflüsse ab. Die Gezeiten pressen das Wasser mit heftiger Gewalt zwischen den einzelnen Inseln hindurch, so dass zum Teil gefährliche Strudel entstehen. Am bekanntesten ist der so genannte Mahlstrom oder Moskensstraumen. In dieser Region lassen sich die Nordlichter sehr gut beobachte, da das Winterklima relativ mild ist und die Lofoten vollständig im Nordlicht-Oval liegen. Informationen zu den Nordlichtern finden sich im Polarlichtzentrum in Laukvik.

Die Insel Røst auf den Lofoten beherbergt mit rund 2,5 Millionen Brutvögeln den größten Vogelfelsen Norwegens. Weit weniger Vögel brüten auf der südwestlich von Ålesund gelegenen Vogelinsel Runde. Diese Insel ist mit Brücken mit dem Festland verbunden und für Touristen und Wissenschaftler leicht zu erreichen.

Vesterålen: Die Vesterålen sind eine Inselgruppe etwa 300 km nördlich des Polarkreises vor der Küste Norwegens. Sie schließen nordöstlich an die bekannteren Lofoten an. Die bekanntesten Touristenattraktionen der Vesterålen sind die Walsafaris, die von Andenes und Stø aus starten. Der alte und malerische Fischerort Nyksund wurde in den letzten Jahren wieder aufgebaut und ist jetzt ein beliebtes Ausflugsziel. Darüber hinaus ist das 1988 gegründete Walzentrum in Andenes interessanter Anlaufpunkt für Reisende. Ebenfalls interessant ist das Hurtigrutenmuseum in Stokmarknes, dem einstigen Gründungsort der Postschifflinie.

In Norwegen gibt es 91.852 Kilometer Straße, von denen 71.185 Kilometer asphaltiert sind. Norwegen hat mit dem im Jahr 2000 eröffneten 24,5 Kilometer langen Lærdalstunnel den längsten Straßentunnel der Welt. Mit dem im Februar 2008 eröffneten Eiksundtunnel besitzt Norwegen den mit einer Tiefe von 287 Meter derzeit tiefsten Unterseetunnel der Welt. Der erste Schiffstunnel der Welt wird von 2018 an durch die Halbinsel Stadlandet gebohrt.

Besonders im Fjordland und den Küstenregionen sind die Autofähren von sehr großer Bedeutung für den Straßenverkehr.

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Willkommen in Norwegen!

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